VERA-LOTTE BOECKER

Vera-Lotte Böcker (c) Rosa Frank

Im Herbst 2020 wechselt Vera-Lotte Boecker in das Ensemble der Wiener Staatsoper.
Dort wird sie unter anderem in Partien wie 5. Magd (Elektra, Dirigat: Franz Welser-Möst, Inszenierung: Harry Kupfer) Gretel (Hänsel und Gretel, Dirigat: Cornelius Meister) und als Micaëla (Carmen, musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada, Inszenierung: Calixto Bieito) und Virtù und Drusilla in L’incoronazione di Poppea als unter Pablo Heras-Casado zu hören sein. In der Neuproduktion von Hans Werner Henzes Das verratene Meer wird sie die Partie der Fusako an der Seite von Bo Skovhus übernehmen (Regie: Jossi Wieler/Sergio Morabito, Dirigat: Simone Young).
Am Staatstheater Stuttgart wird sie ihr Rollendebüt in Jossi Wielers berühmter Interpretation von Händels Alcina geben.

Von 2017- 2020 gehörte Vera-Lotte Boecker dem Ensemble der Komischen Oper Berlin an und war in der vergangenen Spielzeit in gleich drei Neuproduktionen zu erleben: In The Bassarids von Hans Werner Henze als Autonoe (Regie: Barrie Kosky / musikalische Leitung: Vladimir Jurowski), die sie bereits bei den Salzburger Festspielen 2018 in der Inszenierung von Krzysztof Warlikowski unter der Leitung von Kent Nagano gesungen hat, in Frühlingsstürme von Jaromír Weinberger als Lydia (Regie: Barrie Kosky) und als Violetta Valéry in Verdis La Traviata. Die geplante Premiere von The Rake’s Progress in der Regie von Kirill Serebrennikov mit dem Rollendebüt als Ann Trulove, die für Ende Juni geplant war, entfiel leider durch die Corona-Krise.

An der Komischen Oper debütierte Vera-Lotte Boecker unter anderem auch als Sophie (Der Rosenkavalier), Donna Anna (Don Giovanni) Rosina (Il barbiere di Siviglia), Micaëla, Viktoria (Viktoria und ihr Husar) und Musetta (La Boheme). Auf internationalen Gastspielen in Beijing, Tokyo, Paris und New York sang sie die Pamina in Barrie Koskys gefeierter Zauberflöte.

Daneben war sie an der Staatsoper Stuttgart als Prinzessin Natalie von Oranien in Henzes Prinz von Homburg zu erleben. Diese Produktion von Stephan Kimmig ist als DVD erhältlich. Zu ihren weiteren Aufnahmen zählt die 9. Sinfonie von Beethoven mit den Dresdner Symphonikern unter Michael Sanderling.

Internationales Aufsehen erregte Vera-Lotte Boecker 2016 zu den Münchner Opernfestspielen, als sie in der Neuproduktion La Juive (Regie: Calixto Bieito / musikalische Leitung: Bertrand de Billy) kurzfristig neben Roberto Alagna die Partie der Eudoxie übernahm.
Vera-Lotte Boeckers breites Repertoire reicht von Mozart bis George Benjamin, in dessen Oper Written on Skin sie die Partie der Agnès bereits in mehreren Produktionen verkörpert hat.

Die Sopranistin ist Preisträgerin des Gesangswettbewerbes Vokal Genial der Konzertgesellschaft München und des Bayerischen Rundfunks (1. Preis, Publikumspreis und Orchesterpreis), Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und des Richard-Wagner-Verbandes Mannheim. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler sowie an der Universität der Künste in Berlin, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Sie ergänzte ihre Ausbildung im Opernstudio des Royal Danish Theatre in Kopenhagen.

2020/2021

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

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