Thomas Guggeis

Thomas Guggeis (c) Cyriakus Wimmer

Mit seinem kurzfristigen Einspringen für Christoph von Dohnányi bei der umjubelten Neuproduktion von Salome an der Staatsoper Berlin sorgte Thomas Guggeis im März 2018 international für großes Aufsehen. Der 25-Jährige ist seit der Spielzeit 2018/19 als Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart engagiert, wo er u.a. Produktionen wie La Bohème, Il barbiere di Siviglia, Madama Butterfly und Der Prinz von Homburg dirigieren wird. Zuvor war er zwei Jahre lang als Assistent von Daniel Barenboim am Haus Unter den Linden tätig, begleitete in dieser Funktion den Generalmusikdirektor bei seinen Produktionen und assistierte anderen namhaften Dirigenten wie etwa Zubin Mehta, Simone Young und Antonio Pappano. An der Staatsoper Berlin folgen diese Saison Vorstellungen von Der Freischütz, Hänsel und Gretel und Die Zauberflöte. Zudem wird er am Theater an der Wien eine Neuproduktion von Oberon leiten.

2016 fungierte Thomas Guggeis als Assistent von Franz Welser-Möst für die vielbeachtete Neuproduktion von Die Liebe der Danae bei den Salzburger Festspielen und stand Cornelius Meister bei seiner Einspielung von Dvoraks Svatebni Košile mit dem RSO Wien zur Seite. Zu den Salzburger Festspielen kehrte er 2017 zurück, um erneut mit Franz Welser-Möst Aribert Reimanns Lear neu einzustudieren.

Er dirigierte Opernvorstellungen am Badischen Staatstheater Karlsruhe und der Kammeroper München, der er lange als Kapellmeister und Assistent des Chefdirigenten verbunden war. Im Februar 2018 zeichnete er für die musikalische Leitung einer Neuproduktion von Pelléas et Mélisande an der Kammeroper des Theaters an der Wien verantwortlich.

Im sinfonischen Bereich arbeitete er mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Münchner Kammerorchester und dem Georgischen Kammerorchester. Seine intensive Auseinandersetzung mit der Neuen Musik spiegelt sich in der wiederholten Zusammenarbeit mit dem Boulez Ensemble, dem Münchner Ensemble Oktopus und dem Ensemble opus21plus wider.

Thomas Guggeis studierte Dirigieren in München und Mailand bei Bruno Weil, Marcus Bosch und Vittorio Parisi und vervollständigte seine Ausbildung durch Meisterkurse bei Gianandrea Noseda, Vladimir Jurowski und Alexander Liebreich. Er ist Alumnus des Max- Weber-Programms der Studienstiftung des deutschen Volkes und Träger des Kulturförderpreises der Stadt Straubing.

2018/19

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)