Thomas Guggeis

Thomas Guggeis (c) Cyriakus Wimmer

Mit seinem kurzfristigen Einspringen für Christoph von Dohnányi bei der umjubelten Neuproduktion von Salome an der Staatsoper Berlin sorgte Thomas Guggeis international für großes Aufsehen und trägt seit 2020/21 den Titel Staatskapellmeister der Staatsoper Berlin. In der aktuellen Spielzeit erwarten ihn in dieser Position Produktionen wie Ariadne auf Naxos oder Die Zauberflöte.

Weitere Engagements führen ihn an die Oper Frankfurt mit Salome und an die Semperoper Dresden mit Der Freischütz. Mit Konzerten wird er unter anderem bei dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, den Tiroler Festspielen in Erl, sowie mit dem Orchestre National de Toulouse, dem Boulez Ensemble und dem Orchestre de Paris zu erleben sein.

Der junge Dirigent war von 2018-2020 als Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart tätig, wo er u.a. bereits mit Werken wie La Bohème, Il barbiere di Siviglia, Madama Butterfly, Der Prinz von Homburg und Der Freischütz zu erleben war. Parallel war er auch an der Staatsoper Berlin als Assistent von Daniel Barenboim tätig und dirigierte Vorstellungen von La Traviata, Katja Kabanova, Samson et Dalila und Salome.

In 2019/20 erfolgte sein Debüt mit der Staatskapelle Dresden und dem Swedish Radio Symphony. Dazu gab er Konzerte im Berliner Boulez Saal und mit der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin.

In der Spielzeit 2018/19 leitete Thomas Guggeis an der Staatsoper Berlin Vorstellungen von Der Freischütz, Hänsel und Gretel und Die Zauberflöte und debütierte mit einer Neuproduktion von Oberon am Theater an der Wien, wo er bereits 2018 eine Neuproduktion von Pelléas et Mélisande als Kammeroper einstudierte.

2016 fungierte Thomas Guggeis als Assistent von Franz Welser-Möst für die vielbeachtete Neuproduktion von Die Liebe der Danae bei den Salzburger Festspielen und stand Cornelius Meister bei seiner Einspielung von Dvoraks Svatebni Košile mit dem RSO Wien zur Seite. Zu den Salzburger Festspielen kehrte er 2017 zurück, um erneut mit Franz Welser-Möst Aribert Reimanns Lear neu einzustudieren.
Er dirigierte Opernvorstellungen am Badischen Staatstheater Karlsruhe und der Kammeroper München, der er als Kapellmeister und Assistent des Chefdirigenten verbunden war.

Im sinfonischen Bereich arbeitete er mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Münchner Kammerorchester und dem Georgischen Kammerorchester. Seine intensive Auseinandersetzung mit der Neuen Musik spiegelt sich in der wiederholten Zusammenarbeit mit dem Boulez Ensemble, dem Münchner Ensemble Oktopus und dem Ensemble opus21plus wider.

Thomas Guggeis studierte Dirigieren in München und Mailand bei Bruno Weil, Marcus Bosch und Vittorio Parisi und vervollständigte seine Ausbildung durch Meisterkurse bei Gianandrea Noseda, Vladimir Jurowski und Alexander Liebreich. Er ist Alumnus des Max- Weber-Programms der Studienstiftung des deutschen Volkes und Träger des Kulturförderpreises der Stadt Straubing.

2020/21

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

thomasguggeis.com