Tanja Ariane Baumgartner

Tanja Ariane Baumgartner (c) Dario Acosta

Tanja Ariane Baumgartner zählt zu den führenden Mezzosopranistinnen unserer Zeit. Spätestens mit der Fricka (Rheingold/Walküre) bei den Bayreuther Festspielen 2017 sowie an der Lyric Opera Chicago, ihrer fulminanten Cassandre (Les Troyens) an der Oper Frankfurt und ihrem spektakulären Ortrud-Debüt (Lohengrin) an der Staatsoper Hamburg hat sie sich international an die Spitze der dramatischen Mezzosoprane gesungen.

An ihrem Stammhaus, der Frankfurter Oper, wird sie in der Saison 2018/19 als Clairon in Capriccio, Iokaste in Oedipus Rex, Preziosilla in Forza del destino und Gaea in Daphne zu hören sein. Die Oper Zürich präsentiert die Künstlerin als Venus in Tannhäuser. An die Staatsoper Hamburg kehrt Tanja Baumgartner als Kundry in Parsifal zurück. Konzerte führen die Mezzosopranistin mit Mahlers Lied von der Erde zu den Münchner Philharmonikern nach München und Hamburg; mit Radio France singt sie Beethoven Symphonie Nr.9 in Paris, im Brucknerhaus Linz übernimmt sie die Giuditta in Betulia liberata, in Belgrad ist sie mit Mahler Symphonie Nr.2 und in Tokyo mit einem Ligeti-Programm zu hören.

Ihr mit Spannung erwartetes Kundry-Debüt (Parsifal) an der Vlaamse Opera Antwerpen in der Saison 2017/18 wurde zu einem Triumph für die Sängerin. Zu weiteren Verpflichtungen der Saison zählten die Neuproduktion Capriccio an der Oper Frankfurt, Azucena (Trovatore) und Principessa de Bouillon (Adriana Lecouvreur). Im Sommer 2018 kehrte Tanja Ariane Baumgartner zu den Salzburger Festspielen zurück, um die Agaue/Venus in der Neuproduktion von Henzes The Bassarides unter der Leitung von Kent Nagano zu singen.

Tanja Ariana Baumgartner gehört seit der Spielzeit 2009/10 zum Ensemble der Oper Frankfurt. Zu ihren Frankfurter Erfolgen zählen u.a. Carmen, Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Eboli (Don Carlo), Gora in der deutschen Erstaufführung von Reimanns Medea (auf CD bei OehmsClassics erschienen), Amme (Die Frau ohne Schatten), Fremde Fürstin (Rusalka), Iokaste (Oedipe), Tigrana (Puccini-Edgar), Charlotte (Werther), Gaea (Daphne) und die Titelpartie von Othmar Schoecks Penthesilea.

Neben ihren Verpflichtungen in Frankfurt gab Tanja Ariane Baumgartner in der Saison 2016/17 ihr Rollendebüt als Küsterin (Jenufa) in Santiago de Chile und war 2015/16 in Toulouse als Judith in Herzog Blaubarts Burg, am Theater an der Wien als Clairon in Capriccio und an der Deutschen Oper Berlin als Brangäne in Tristan und Isolde zu erleben. Außerdem gab sie im Sommer 2013 ihr Debüt am Royal Opera House in London als Clairon in Strauss’ Capriccio und gastierte beim Festival in Edinburgh als Judith in Bartoks Einakter Herzog Blaubarts Burg. Die Mezzosopranistin debütierte 2010 bei den Salzburger Festspielen als Gräfin Geschwitz in Lulu und kehrte 2012 als Charlotte in Zimmermanns Soldaten nach Salzburg zurück.

Tanja Ariane Baumgartner studierte zunächst Violine an der Musikhochschule in Freiburg, dann Gesang in Karlsruhe, Wien und Sofia.

2018/2019

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

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