Tanja Ariane Baumgartner

Tanja Ariane Baumgartner (c) Dario Acosta

Tanja Ariana Baumgartner gehört seit der Spielzeit 2009/10 zum Ensemble der Oper Frankfurt. Zu ihren Frankfurter Erfolgen zählen u.a. Cassandre (Les Troyens), Carmen,  Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Fürstin von Bouillon (Adriana Lecouvreur), Prinzessin Eboli (Don Carlo), Fricka (Das Rheingold und Die Walküre), Gora in der deutschen Erstaufführung von Reimanns Medea (auf CD bei OehmsClassics erschienen), Emilia (Verdis Otello), Fenena (Nabucco), Die Amme (Die Frau ohne Schatten), Fremde Fürstin (Rusalka), Iocaste (Oedipe), Tigrana (Puccini-Edgar), Charlotte (Werther), Gaea (Daphne) und die Titelpartie von Othmar Schoecks Penthesilea. In der letztgenannten Inszenierung, die zuvor in Basel gespielt und von den Kritikern der Opernwelt zur „Inszenierung des Jahres 2008“ gewählt wurde, konnte Tanja Ariane Baumgartner bereits international auf sich aufmerksam machen.

Zu den Frankfurter Verpflichtungen der Saison 2017/18 zählen Azucena (Trovatore), Fricka (Rheingold) und Fürstin von Bouillon (Adriana Lecouvreur). International ist sie in der Saison als Walküre-Fricka an der Lyric Opera Chicago, als Kundry (Parsifal) an der Vlaamse Opera Antwerpen sowie für eine Neuproduktion bei den Salzburger Festspielen 2018 verpflichtet.

Die Mezzosopranistin debütierte 2017 als Fricka im Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen. Neben ihren Verpflichtungen in Frankfurt war Tanja Ariane Baumgartner in der Saison 2015/16 in Toulouse als Judith in Herzog Blaubarts Burg, am Theater an der Wien als Clairon in Capriccio und an der Deutschen Oper Berlin als Brangäne in Tristan und Isolde zu erleben. In der Spielzeit 14/15 war sie zum ersten Mal an der Hamburgischen Staatsoper zu Gast und gab ihr Debüt im Wiener Konzertverein. Im Mai 14 debütierte sie an der Deutschen Oper Berlin als Brangäne. Außerdem gab sie im Sommer 2013 ihr Debüt am Royal Opera House in London als Clairon in Strauss’ Capriccio und gastierte beim Festival in Edinburgh als Judith in Bartoks Einakter Herzog Blaubarts Burg.

Sie gastierte an Bühnen wie dem Theater Basel (Rollendebüts als Amneris in Aida und 2011/12 als Carmen, beide unter der Regie von Calixto Bieito), der Opéra de Marseille (Eugen Onegin), De Vlaamse Opera in Gent/Antwerpen (Die Amme in Die Frau ohne Schatten; 2011), der Deutschen Oper am Rhein (Santuzza in Cavalleria rusticana), der Berliner Staatsoper (AscheMOND oder Fairy Queen). Die Mezzosopranistin debütierte 2010 bei den Salzburger Festspielen als Gräfin Geschwitz in Lulu. 2012 kehrte sie als Charlotte in Zimmermanns Soldaten nach Salzburg zurück

2002 bis 2008 war sie am Theater in Luzern engagiert. Sie studierte zunächst Violine an der Musikhochschule in Freiburg, dann Gesang in Karlsruhe, Wien und Sofia.

2017/2018

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

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