Stefan Blunier

Stefan Blunier (c) Thilo Beu
Stefan Blunier (c) Thilo Beu

Nach dem großen Erfolg seines Wozzeck am Grand Théâtre de Genève in 2017 wurde Stefan Blunier umgehend für die Neuproduktion Zigeunerbaron nach Genf verpflichtet. Konzertverpflichtungen führen ihn zum NHK Tokyo, nach Brüssel, Frankfurt, Hannover, Porto, Biel und Solothurn u.a. Zukünftige Engagements umfassen Produktionen an der Deutschen Oper Berlin sowie an der Oper Frankfurt.

Zu den Verpflichtungen der Saison 2016/17 zählten der Lohengrin an der Oper Frankfurt, sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit Salome, Poulencs Dialogue des Carmelites an der Staatsoper Hamburg, die Neuproduktion von Bergs Wozzeck am Grand Théâtre de Geneve sowie die Neuproduktion von Catalanis Loreley bei den Festspielen St. Gallen. Konzerte leitete er in Leeds, Stuttgart, Kyoto, Bratislava, Budapest und Malmö.

Stefan Blunier eröffnete die Saison 2015/16 mit der Neuproduktion von Berlioz‘ Benvenuto Cellini an der Oper Bonn, gefolgt von der von Barrie Kosky inszenierten Neuproduktion von Hoffmanns Erzählungen an der Komischen Oper Berlin. Konzertverpflichtungen führten ihn nach Aalborg, Mannheim, Stuttgart, Mailand, Glasgow und Brüssel u.a. Mit dem Beethoven Orchester Bonn schloss er seine Einspielung sämtlicher Beethoven-Symphonien ab.

Mit Produktionen wie Der Golem von Eugen d’ Albert und Irrelohe von Franz Schreker hatte Stefan Blunier während seiner bis 2016 währenden Amtszeit als GMD dem Beethovenorchester Bonn und dem Bonner Opernhaus zu überregionaler Aufmerksamkeit verholfen. Beide Produktionen liegen mittlerweile als Gesamteinspielungen bei Dabringhaus & Grimm vor und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: dem ECHO 2011 (Golem) und 2012 (Irrelohe) sowie dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1/2012 (Irrelohe).

Mit dem Beethoven Orchester Bonn hat Stefan Blunier u.a. in der Kölner Philharmonie, im Concertgebouw Amsterdam sowie im Großen Festspielhaus Salzburg gastiert. Tourneen führten ihn mit dem Orchester zuletzt nach China und in die USA. Inzwischen ist bereits eine beeindruckende Diskographie mit selten zu hörenden Werken von Anton Bruckner, Franz Liszt und Franz Schmidt entstanden. Seit der Saison 2010/11 ist Stefan Blunier außerdem erster ständiger Gastdirigent des Orchestre National de Belgique in Brüssel. Außerordentlich erfolgreich verlief in der Spielzeit 2013/14 sein Debüt an der Oper Frankfurt, das er mit Daphne gab und daraufhin sofort für Tristan und Isolde in derselben Saison verpflichtet wurde. Auch die Norske Opera Oslo hat ihn nach seinem Hausdebüt umgehend für die Wiederaufnahme Les Contes d’ Hoffmann in 2014/15 engagiert.

Als Dirigent begann er seine Karriere an den Theatern von Mainz und Augsburg, wurde 1. Kapellmeister am Nationaltheater Mannheim und war Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt. Blunier gastierte u.a. bei nahezu allen deutschen  Rundfunkorchestern, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Stuttgarter Philharmonikern, der Staatsphilharmonie Ludwigshafen, den Duisburger Sinfonikern sowie Orchestern in Dänemark, Belgien, Italien, Korea, der Schweiz und Frankreich. Opernverpflichtungen führten ihn an die großen Opernhäuser in München, Hamburg, Leipzig, Stuttgart und Berlin, sowie nach Montpellier, Oslo und Bern, and die ENO in London und den Schwetzinger Festspielen.

Der Schweizer Dirigent studierte in seiner Heimatstadt Bern und an der Folkwang Hochschule Essen Klavier, Horn, Komposition und Dirigieren.

2017/18

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)