Stefan Blunier

Stefan Blunier (c) Thilo Beu
Stefan Blunier (c) Thilo Beu

In der Saison 2020/21 kehrt Stefan Blunier erneut an die Deutsche Oper Berlin mit Bizets Carmen zurück sowie an die Deutsche Oper am Rhein mit Strauss’ Salome.

Konzertverpflichtungen führen ihn unter anderem nach Porto, Bern, München, Genf, St. Gallen und zu einer Tour nach Belgien. Ab 2021 wird Stefan Blunier Chefdirigient des Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música.

Nach dem großen Erfolg der Neuproduktion von Bergs´Wozzeck am Grand Théâtre de Genève in 2017 wurde Stefan Blunier umgehend für die Neuproduktion von Der Zigeunerbaron verpflichtet. Er leitete anschließend Lohengrin an der Oper Frankfurt, wo er zuletzt mit Daphne, sowie mit Tristan und Isolde und Bizets Carmen Erfolge feierte. Er ist regelmäßiger Gast an der Deutschen Oper Berlin, wo er zuletzt Salome und Die Fledermaus dirigierte. An der Staatsoper Hamburg dirigierte er Poulencs Dialogue des Carmelites, sowie Hoffmanns Erzählungen an der Den Norske Opera in Oslo und an der Komischen Oper Berlin. Die vergangene Saison eröffnete er mit einer Neuproduktion von Schrekers Der ferne Klang an der Königlichen Oper Stockholm.

Mit Produktionen wie Der Golem von Eugen d’ Albert und Irrelohe von Franz Schreker hatte Stefan Blunier während seiner bis 2016 währenden Amtszeit als GMD dem Beethovenorchester Bonn und dem Bonner Opernhaus zu überregionaler Aufmerksamkeit verholfen. Beide Produktionen liegen mittlerweile als Gesamteinspielungen bei Dabringhaus & Grimm vor und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: dem ECHO 2011 (Golem) und 2012 (Irrelohe) sowie dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1/2012 (Irrelohe). In jener Zeit ist ebenfalls eine beeindruckende Diskographie mit selten zu hörenden Werken von Anton Bruckner, Franz Liszt und Franz Schmidt, sowie ein Beethoven Zyklus entstanden.

Er ist bekannt für sein großes Interesse am Repertoire des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie an zeitgenössischer Musik, darunter u.a. Produktionen wie Irrelohe und Das Spielwerk von Schreker, Szymanowskis Krol Roger, Cerhas Der Rattenfänger und die deutsche Erstaufführung von Saariahos L’amour de loin .

Weitere Opernengagements führten ihn neben den bereits genannten Opernhäusern u.a. nach München, Leipzig, Stuttgart, Montpellier, Oslo, Bern und London.

Auch auf dem Konzertpodium ist er ein gern gesehener Gast und seine Konzertengagements führten ihn zuletzt nach Tokyo (NHK und Yomiuri), Taiwan, Kyoto, Frankfurt, Porto, Leeds, Stuttgart, Bratislava, Budapest, Malmö, Sao Paolo und die Niederlande. Von 2010-2013 war er 1. ständiger Gastdirigent beim Orchestre National de Belgique.

Er gastierte bei nahezu allen deutschen Rundfunkorchestern, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Stuttgarter Philharmonikern, der Staatsphilharmonie Ludwigshafen, den Duisburger Sinfonikern sowie Orchestern in Dänemark, Norwegen, Belgien, Italien, Korea, der Schweiz und Frankreich.

Der Schweizer Dirigent studierte in seiner Heimatstadt Bern und an der Folkwang Hochschule Essen Klavier, Horn, Komposition und Dirigieren. Als Dirigent begann er seine Karriere an den Theatern von Mainz und Augsburg, wurde 1. Kapellmeister am Nationaltheater Mannheim und war Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt von 2001-2008. Von 2008-2016 war er Generalmusikdirektor der Oper Bonn.

2020/21

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)