Stefan Blunier

Stefan Blunier (c) Thilo Beu
Stefan Blunier (c) Thilo Beu

Mit Produktionen wie Der Golem von Eugen d’ Albert und Irrelohe von Franz Schreker hatte Stefan Blunier während seiner bis 2016 währenden Amtszeit als GMD dem Beethovenorchester Bonn und dem Bonner Opernhaus zu überregionaler Aufmerksamkeit verholfen. Beide Produktionen liegen mittlerweile als Gesamteinspielungen bei Dabringhaus & Grimm vor und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: dem ECHO 2011 (Golem) und 2012 (Irrelohe) sowie dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1/2012 (Irrelohe). Tourneen führten ihn mit dem Orchester zuletzt nach China und in die USA. In jener Zeit ist eine beeindruckende Diskographie mit selten zu hörenden Werken von Anton Bruckner, Franz Liszt und Franz Schmidt, sowie ein Beethoven Zyklus entstanden.

In der Saison 2018/19 gastiert Stefan Blunier erneut an der Deutschen Oper Berlin und dirigiert Salome und Tannhäuser, neben Konzertverpflichtungen in Weimar, Porto, Sao Paolo und Taiwan. Zukünftige Engagements umfassen eine Neuproduktion an der schwedischen Königlichen Oper, sowie eine Wiedereinladung an die Oper Frankfurt.

Nach dem großen Erfolg der Neuproduktion von Bergs Wozzeck am Grand Théâtre de Genève in 2017 wurde Stefan Blunier umgehend für die Neuproduktion Zigeunerbaron verpflichtet. Er leitete den Lohengrin an der Oper Frankfurt, wo er zuletzt mit Daphne, sowie mit Tristan und Isolde Erfolge feierte. An der Staatsoper Hamburg dirigierte er Poulencs Dialogue des Carmelites, sowie Hoffmanns Erzählungen an der Den Norske Opera in Oslo und an der Komischen Oper Berlin.

Weitere Opernengagements führten ihn u.a. nach München, Hamburg, Leipzig, Stuttgart, Berlin (Deutsche Oper und Komische Oper), Montpellier, Oslo, Bern, Genf und London. Seine Interpretation von Massenets Thais an der Oper Bonn wurde als eine der besten Produktionen von 2014 gelobt.  Seine letzte Saison in Bonn eröffnete er mit der Neuproduktion von Berlioz‘ Benvenuto Cellini, gefolgt von der von Barrie Kosky inszenierten Neuproduktion von Hoffmanns Erzählungen an der Komischen Oper Berlin.

Auch auf dem Konzertpodium ist er ein gern gesehener Gast und seine Konzertengagements führten ihn zuletzt nach Tokyo (NHK), Frankfurt, Porto, Leeds, Stuttgart, Kyoto, Bratislava, Budapest und Malmö. Von 2010-2013 war er 1. ständiger Gastdirigent beim Orchestre National de Belgique.

Er gastierte bei nahezu allen deutschen Rundfunkorchestern, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Stuttgarter Philharmonikern, der Staatsphilharmonie Ludwigshafen, den Duisburger Sinfonikern sowie Orchestern in Dänemark, Belgien, Italien, Korea, der Schweiz und Frankreich.

Der Schweizer Dirigent studierte in seiner Heimatstadt Bern und an der Folkwang Hochschule Essen Klavier, Horn, Komposition und Dirigieren. Als Dirigent begann er seine Karriere an den Theatern von Mainz und Augsburg, wurde 1. Kapellmeister am Nationaltheater Mannheim und war Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt von 2001-2008.

2018/19

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)