Slávka Zámečníková

Slavka Zamecnikova
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Die Sopranistin Slávka Zámecniková zählt spätestens seit ihren Erfolgen an der Berliner Staatsoper, bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden sowie beim Moniuszko-Wettbewerb, dem Belvedere-Wettbewerb und Neue Stimmen in 2019 zu den bemerkenswertesten Talenten und berechtigt zu den größten Hoffnungen. An der Wiener Staatsoper wird sie als Norina in Don Pasquale ihren Einstand als neues Ensemblemitglied geben. Über Helena in Brittens Midsummernight’s Dream, Gretel und Musetta bis hin zur Titelpartie in Monteverdis L’incoronazione di Poppea wird sie ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. In der Ballettpremiere zu Mahlers 4. Sinfonie wird sie das Sopransolo singen. Zu Beginn der Spielzeit wird sie in Wiesbaden ihr Rollendebüt als Contessa in Mozarts Le nozze di Figaro geben.

In der Spielzeit 2019/20 konnte sie an der Staatsoper Berlin als Nanetta im Falstaff unter Zubin Mehta sowie als Dircé in Medée große Erfolge feiern. Als Sophie in Werther kehrte sie an das Prager Nationaltheater zurück. Zu weiteren Konzertverpflichtungen der Saison 2019/20 zählten Konzerte im Konzerthaus Berlin sowie in Prag und Bratislava.

Als Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung während der Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Berlin und konnte hier erste Erfolge als Erste Dame (Die Zauberflöte), Miss Jessel (Turn of the Screw), Falke (Die Frau ohne Schatten), Flora (La Traviata) und als Chasseresse (Hyppolite et Aricie) unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle feiern. Unter Simon Rattle’s Leitung sang sie diese Partie auch bei ihrem Debüt in der Elbphiharmonie Hamburg. Weitere wichtige Debüts waren die Ilia in der Neuproduktion von Idomeneo im Rahmen der Internationalen Maifestspiele am Staatstheater Wiesbaden sowie die Sophie in Werther am Nationaltheater Prag und am Slowakischen Nationaltheater Bratislava. Ihr Opernrepertoire umfasst daneben u.a. Pamina (Zauberflöte), Frau Fluth (Lustige Weiber von Windsor), Woglinde (Rheingold) und Ännchen (Freischütz). Mit Mahlers 4. Symphonie debütierte sie beim Prager Frühling 2018 mit der Warschauer Nationalphilharmonie. Konzerte führten sie auch zum Rheingau Musik Festival, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, ins Konzerthaus Berlin sowie in Mozarts Requiem zum Galina Wischnewskaja Opernfestival in Sotschi sowie nach Frankreich, Italien, Russland, Monaco, Norwegen, Brasilien, Australien, China, Südkorea, Österreich und Tschechien.

Die junge Sopranistin absolvierte zunächst eine Gesangsausbildung am Konservatorium in Bratislava und erhielt ihren Master-Abschluss an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin in der Gesangsklasse von Anna Samuil. Meisterkurse absolvierte sie bei Anna Tomowa-Sintow, Brigitte Fassbaender, Deborah Polaski, Patricia McCaffrey, Francisco Araiza, Neil Shicoff, Thomas Quasthoff, Gregory Lamar, Luciana D´Intino, Júlia Várady und Wolfram Rieger.

2020/21

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

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