Olesya Golovneva

Olesya Golovneva ©Klaus Lefebvre

Die für ihre Leistungen als Anna Bolena und Luisa Miller zur „Besten Sängerin des Jahres“ gekürte russische Sopranistin Olesya Golovneva machte in der Saison 2016/17 international auf sich aufmerksam durch ihr Rollendebüt als Valentine an der Seite von Juan Diego Florez in der Neuproduktion von Meyerbeers Les Huguenots an der Deutschen Oper Berlin. Zu ihren Verpflichtungen in der Saison 2017/18 zählen nicht weniger als 3 Rollendebüts: am Hessischen Staatstheater Wiesbaden wird sie erstmalig die Adina in Donizettis Elisir d‘ amore singen sowie als Desdemona in Otello debütieren. Die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf wird die Sopranistin in ihrem Rollendebüt als Maria Stuarda in einer Neuproduktion der Donizetti-Oper präsentieren. An die Oper Köln kehrt Golovneva als Traviata zurück, in der Partie wird sie auch ihr Debüt an der Oper Bonn geben und mit diesem Haus im französischen Antibes gastieren. Unter der Leitung von Tomas Netopil singt sie Dvoraks Te Deum in Utrecht und Amsterdam.

Zu wichtigen Verpflichtungen der vergangenen Spielzeit zählen die Mimi in La Bohème an die Oper Frankfurt sowie Elisabetta in Don Carlo an der Deutschen Oper am Rhein. An der Finnish National Opera Helsinki gab sie ihr Debüt als Tatjana in der Neuproduktion von Eugen Onegin. Im Amsterdamer Muziekgebouw war sie mit einem Liederabend zu Gast. In Berlin sang sie Ausschnitte aus Tschaikowskys Iolanta unter Dmitri Kitajenko, unter dessen Leitung sie in einer hochgelobten CD-Einspielung der Oper zu hören ist.

In der Saison 2015/16 gab sie ihr Rollendebüt als Elisabetta in Don Carlo an der Deutschen Oper am Rhein sowie in der Titelpartie in Lucia di Lammermoor an der Oper Köln. An der Deutschen Oper Berlin war sie als Gilda in Rigoletto zu erleben. In der Saison 2014/15 sang sie ihr Rollendebüt als Mathilde in Guillaume Tell an der Oper Graz. Einen triumphalen Erfolg feierte sie als Iolanta unter Dmitrij Kitajenko in der Kölner Philharmonie. Nach Düsseldorf kehrte Golovneva in drei wichtigen Partien ihres Repertoires zurück: Violetta, Gilda und Donna Anna. An der Oper Frankfurt debütierte sie als Rusalka unter der Leitung von Sebastian Weigle. Die Künstlerin gastierte als Violetta in Traviata bei den Wiesbadener Maifestspielen und kehrte als Vitellia in Clemenza di Tito an die Oper Köln zurück.

2013/14 gab die Künstlerin ihre erfolgreichen Rollendebüts als Tatjana in Eugene Onegin an der Oper Köln und als Mimi (La Bohème) an der Oper in Malmö (inzwischen als DVD erhältlich). Die Deutsche Oper am Rhein präsentierte sie als Violetta (La Traviata) und an der Oper Zürich debütierte sie als Gilda (Rigoletto). Zu den Höhepunkten der Saison 2012/13 zählten ihr Rollendebüt als Luisa Miller in Malmö (ebenfalls als DVD erhältlich) und Düsseldorf, ihre erste Anna Bolena in Köln sowie Konzerte mit dem WDR mit Andrés Orozco-Estrada und im Wiener Musikverein mit Franz Welser-Möst. Nach der Dresdner Neuproduktion der Traviata gastierte Golovneva als Violetta in Köln, Prag, an der Bayerischen Staatsoper München und in Japan. Als „Entdeckung des Abends“ wurde sie vom Opernglas für ihre Natascha in Krieg und Frieden in Köln gefeiert.

Im Konzert ist die Sopranistin bislang im Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie, der Dresdner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Athens Concert Hall und in Budapest aufgetreten. Olesya Golovneva stammt aus Pskov in Russland und schloss ihr Studium in St. Petersburg sowie an der Musikuniversität in Wien bei Prof. Robert Holl im Fach Lied und Oratorium mit Auszeichnung ab. Sie ist Preisträgerin des N. Rimskyj-Korsakow Wettbewerbes sowie der International Vocal Competition’s – Hertogenbosch.

2017/18

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

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