Lydia Steier

Lydia Steier

Lydia Steier wurde 1978 in Hartford, Connecticut, geboren. Nach Abschluss eines Gesangstudiums am Oberlin Konservatorium und einem Regiestudium an der Universität von Carnegie Mellon ging sie als William J. Fulbright-Stipendiatin nach Berlin. Lydia Steier ist eine der führenden Opernregisseurinnen ihrer Generation.

Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen 2018, sowie weitere Neuproduktion in Frankfurt, Tokio, Düsseldorf, Genf und Stuttgart sind geplant.

Steier`s Inszenierung von Karlheinz Stockhausen`s Donnerstag aus LICHT wurde von der Zeitschrift Opernwelt zur Produktion des Jahres 2016 gewählt. Weitere Auszeichnungen schließen zwei Nominierungen für Deutschlands renommierten Faust-Preis für ihre Produktion Perela von Pascal Dusapin für das Staatsoper Mainz 2015, sowie das Handel Oratorium Saul, Oldenburgisches Staatstheater, 2012 ein.

Ihren Durchbruch hatte Lydia Steier 2009 mit der selten aufgeführten Turandot von Busoni, kombiniert mit Pagliacci, am Deutschen Nationaltheater Weimar und wurde damit von Deutschlandradio Kultur zur „Neuentdeckung des Jahres“ gekürt..

Weitere Neuproduktionen in jüngster Zeit waren Les Troyens von Berlioz an der Semperoper Dresden, Händel’s Jephtha bei den  Wiener Festwochen, Giulio Cesare in Egitto an der   Komischen Oper Berlin, Alcina in Basel, Lohengrin in Los Angeles , Ariadne auf Naxos, Entführung  aus dem Serail, Monteverdi´s L’Orfeo am Theater Bern, Aida und Der Fliegende Holländer in Heidelberg, Madame Butterfly für die Oper Bremen, Die Lustige Witwe in Weimar, Katja Kabanova und Albert Herring in Oldenburg und die Originalfassung von Purcell`s Fairy Queen in Regensburg.

Als Choreografin zeichnet sich Lydia Steier für Platee und Der fliegende Holländer  (Regie: Calixto Bieito) und La Juive (Regie: Jossi Wieler/Sergio Morabito) an der Oper Stuttgart und  der Semperoper Dresden verantwortlich.

Als leidenschaftliche Verfechterin für neue Musik arbeitet Lydia Steier an Projekten mit Michael Wertmuller, Dai Fujikura, Hans Thomalla und David T. Little.

In der Vergangenheit hat sie mit Pascal Dusapin, Du Yun, Huang Rao und Dennis DeSantis zusammengearbeitet.

Steier ist am ICE (Internationales Zeitgenössische Ensemble) seit Gründung der Gruppe beteiligt. Ihre Multimediaproduktion von Eight Song´s for a mad King von Peter Maxwell Davies für die Gruppe ist in mehr als fünfzehn Städten, einschließlich Chicago, Cleveland, New York und Michuacan (Mexiko) präsentiert worden.

2017/18

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)