Kirill Serebrennikov

Kirill Serebrennikov

Kirill Serebrennikov wurde in Rostov-on-Don geboren und schloss hier 1992 sein Physikstudium ab.Während des Studiums nahm er autodidaktisch seine Arbeit als Theater-, Opern-, Film-, und Fernsehregisseur sowie Kostümbildner auf.

Salome an der Oper Stuttgart sowie Il Barbiere di Siviglia an der Komischen Oper Berlin waren erste viel beachtete Arbeiten, die Kirill Serebrennikov einem Publikum außerhalb Russlands präsentieren konnte.
Zusammen mit Teodor Currentzis erarbeitete Kirill Mysterion (nach Carl Orffs De Temporum Fine Comedia) und das Benefiz-Projekt Requiem (von Alexei Sioumak), bei dem er auch als Autor verantwortlich zeichnete.
Weitere Opernproduktionen waren Falstaff am Mariinsky Theater St. Petersburg, Le coq d´or am Bolshoi Moskau und American Lulu bei den Wiener Festwochen.

Für sein Filmschaffen wie The Student wurde Kirill Serebrennikov beim Filmfestival in Cannes 2016 ausgezeichnet. Weitere Filme wie The Swallow, Mysteries of the Storm, Playing the Victim, The Diary of a Murderer wurden bei den Filmfestivals in Rom, Locarno und Venedig gezeigt und für den Goldenen Löwen sowie für den Grand Prix of Kinotavr in Sochi nominiert.

Kirill Serebrennikov brachte nicht nur zahlreiche Klassiker der russischen Literatur auf die Bühne sondern auch Werke von Shakespeare über Brecht bis hin zum irischen Dramatiker Martin McDonagh. . Seine Inszenierung Plastilin von Wassilij Sigarew wurde von arte aufgezeichnet und zu zahlreichen europäischen Theaterfestivals eingeladen.

2011 gründete er in Moskau ein experimentelles Werkstatt-Projekt „Plattform“.

Als Künstlerischer Direktor des Studio Seven, ein Kollektiv junger Künstler, inszenierte er u.a. Ein Sommernachtstraum und Carrolls Die Jagd nach dem Schnark. Das Studio Seven wurde Teil des Gogol Center´s, dessen künstlerischer Leiter Kirill Serebrennikov seit 2012 ist.
Das Gogol Center in Moskau ist ein genreübergreifendes Theaterlabor und Solitär in der russischen Kulturlandschaft. Hier inszenierte er u.a Tote Seelen von Gogol, eine Musicaladaption von  Duncan Sheik dem Frühlings Erwachen  von Frank Wedekind zugrunde liegt sowie Machine Müller, in Anlehnung an Heiner Müller´s  Hamletmaschine in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut.

In der kommenden Spielzeit erwartet uns Hänsel und Gretel am Staatstheater Stuttgart sowie Cosi fan tutte am Opernhaus Zürich in der Saison 18/19.

2017/18

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

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