Katerina Tretyakova

Katerina Tretyakova (c) Shirley Suarez

Die russische Sopranistin wird in der laufenden Saison ihr Debüt am Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit Un ballo in maschera geben. Zu einem späteren Zeitpunkt wird sie ebenfalls in Barcelona in Roméo et Juliette zu hören sein. Weitere Engagements beinhalten eine Mathis der Maler Produktion beim George Enescu Festival in Bukarest.

In der Saison 2016/17 gab sie ihr Rollendebüt als Juliette in Gounods Roméo et Juliette an der Oper Graz und kehrte als Lucia in Lucia di Lammermoor an die Hamburgische Staatsoper zurück. Die Oper Vilnius lud die Künstlerin für die Titelpartie in Verdis Traviata sowie zu einem Recital ein.

2015 gab sie ihr Amerika Debüt als Gilda in Bogota.Im Oktober 2014 debütierte Katerina Tretyakova mit großem Erfolg als Violetta Valery in Verdis La Traviata und wurde als Solistin bei der Eröffnung der Philharmonischen Saison in der Nürnberger Meistersingerhalle engagiert.

Von 2010/11 bis 2015/16 war Katerina Tretyakova Mitglied im Ensemble der Staatsoper Hamburg. Hier begeisterte sie in zahlreichen großen Partien des Repertoires wie Lucia (Lucia di Lammermoor), Gilda (Rigoletto), Adina (L‘ Elisir d‘ Amore), Adele (Die Fledermaus), Susanna (Le Nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Musetta (La Bohème),  Nannetta (Falstaff), Gretel (Hänsel und Gretel) usw.

Viel Beifall erhielt sie auch für ihre Interpretationen seltener Rollen wie Lucy in der 2010 uraufgeführten Oper Bliss des australischen Komponisten Brett Dean, Cunibert in Georg Philipp Telemanns barocker „Gänsemarkt-Oper“ Flavius Bertaridus, König der Langobarden oder Ighino in Hans Pfitzners Palestrina.

Neben ihren Auftritten an der Staatsoper Hamburg gastiert Katerina Tretyakova häufig in Österreich und arbeitet mit verschiedenen renommierten Orchestern zusammen. So gab sie unter anderem ihr Debüt am Theater an der Wien als Regina in Paul Hindemiths Künstlerdrama Mathis der Maler und kehrte in der Sopranhauptpartie in Marscheners Hans Heiling an das Haus zurück. Als Solistin arbeitete sie unter anderem mit dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Rundfunkorchester Montpellier, der Dresdner Philharmonie und den Philharmonikern Hamburg zusammen. Im April 2009 debütierte die Sopranistin am Konzerthaus Wien unter der Leitung von Bertrand de Billy und 2011 kehrte für ein Solokonzert mit russischen Liedern dorthin zurück.

Schon früh wusste die aus Murmansk in Russland stammende Sopranistin, dass sie Opernsängerin werden wollte. Aufgewachsen in Litauen, begann sie mit 15 Jahren ein Dirigierstudium am Konservatorium in Vilnius, das sie 2000 mit Auszeichnung beendete. Im selben Jahr setzte sie ihre Ausbildung an der Litauischen Akademie für Musik und Theater mit einem Gesangsstudium fort und schloss 2005 bei Prof. Giedre Kaukaite mit einem Bachelor ab. Im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms kam die junge Sängerin 2006 nach Salzburg. Am Mozarteum nahm sie ein weiteres Studium auf und debütierte im gleichen Jahr bei den Salzburger Festspielen als Hyacinthus in Mozarts Oper Apollo und Hyacinthus. 2007 beendete sie ihr Masterstudium bei Josef Wallnig und KS Elisabeth Wilke mit der höchsten Auszeichnung ab und begann ein Liedstudium bei Breda Zakonik.

2008 wurde Katerina Tretyakova zusammen mit zehn anderen jungen Sängern in das Young Singer’s Project der Salzburger Festspiele aufgenommen, das unter der Künstlerischen Leitung von Barbara Bonney und Michael Schade stand und mit einem Galakonzert im Großen Saal des Mozarteums unter der Leitung von Ivor Bolton einen glanzvollen Abschluss fand.

Von Salzburg wechselte die Sopranistin dann an die Elbe: Sie entschied sich, für zwei Jahre in das Internationale Opernstudio der Staatsoper Hamburg zu gehen, wo sie schnell auch größere Partien wie Musetta (La Boheme), Valencienne (Die lustige Witwe), Oscar (Un Ballo in Maschera) und Frasquita (Carmen) sang. Direkt nach dem Abschluss dieser Ausbildung engagierte die damalige Opernintendantin und Hamburgische Generalmusikdirektorin Simone Young die Sängerin in das Ensemble des Hauses.

Katerina Tretyakova hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Sie gewann mehrere Gesangswettbewerbe in Litauen, Lettland, Weißrussland, Tschechien und Rumänien. Die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper sprach ihr 2012 den Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preis für ihre herausragende künstlerische Entwicklung zu. Im Januar 2013 gewann sie den renommierten Fransisco Vinas Wettbewerb in Barcelona, der zu den wichtigsten der Welt zählt. Im Sommer 2013 kam dazu der Erste Preis beim Internationalen Wettbewerb Grand Prix de l’Opera in Bukarest, der Zweite Preis beim Montserrat Caballé Wettbewerb in Zaragoza und der Erste Preis beim Marcello Giordani Wettbewerb in Catania.

2017/2018

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

www.katerinatretyakova.com