Falk Struckmann

Falk Struckmann

Falk Struckmann, einer der weltweit führenden Bass-Baritone unserer Zeit, widmet sich inzwischen verstärkt dem Bassrepertoire und ist auch hier bereits international erfolgreich.

In der Spielzeit 2020/21 wird Falk Struckmann als Rocco (Fidelio) in San Francisco und in einer konzertanten Aufführung in Amsterdam unter Jaap van Zweden zu erleben sein. Die Semperoper Dresden präsentiert ihn im Ring des Nibelungen als Fafner und Hagen. An die Staatsoper Berlin wird er als Klingsor (Parsifal) sowie als Kaspar (Der Freischütz) zurückkehren.

Hier sang er in der vergangenen Spielzeit auf Einladung von Daniel Barenboim mit Fafner, Hunding und Hagen alle drei großen Bass-Partien im Ring des Nibelungen. In Stuttgart gab er sein beeindruckendes Rollendebüt als Großinquisitor (Don Carlo) in einer Neuproduktion von Lotte de Beer unter der Leitung von GMD Cornelius Meister.

Im Zentrum von Falk Struckmanns umfangreichen Repertoire stehen inzwischen Richard Wagners große Partien wie Gurnemanz (Parsifal), König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde) und Daland (Der fliegende Holländer) Nachdem er viele Jahre als Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg), v.a. aber als Wotan / Wanderer weltweite Erfolge feiern konnte, ist er auch weiterhin im Ring des Nibelungen ein gefragter Interpret für Fafner, Hunding und Hagen, aber auch für Alberich. Im Parsifal hat er mit Gurnemanz, Amfortas und Klingsor alle großen Bass- und Baritonpartien gesungen. Daneben singt er Rocco und Pizarro (Fidelio), Kaspar und Eremit (Der Freischütz) und Orest (Elektra). Zu seinen wichtigsten Partien gehörten Jochanaan (Salome), Barak (Die Frau ohne Schatten), Borromeo (Palestrina) und die Titelpartie in Mathis der Maler. Im italienischen Repertoire war Falk Struckmann vor allem als Scarpia (Tosca) und Jago (Otello) gefragt. Herzog Blaubarts Burg sang er bereits in mehreren konzertanten wie auch szenischen Produktionen, zuletzt in Stuttgart.

Falk Struckmann wurde in Heilbronn geboren. Von Kiel und Basel aus startete er seine internationale Karriere an den Opernzentren der Welt. Dort arbeitete er mit der internationalen Dirigentenelite wie Daniel Barenboim, Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Riccardo Muti, Simone Young und Bertrand de Billy zusammen. Er ist Kammersänger an den Staatsopern in Berlin und Wien. Einladungen führten ihn u. a. auch an die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House in London, nach Paris, Barcelona, San Francisco, Chicago und Dresden. 1993 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Kurwenal in Heiner Müllers Inszenierung unter der Leitung von Daniel Barenboim. Es folgten die Ring-Produktionen unter James Levine und Christian Thielemann sowie wiederholt Parsifal. Bei den Salzburger Festspielen war Struckmann sowohl in Tristan und Isolde als auch in Herzog Blaubarts Burg zu hören. Unter Claudio Abbado sang er Don Pizarro beim Luzern Festival.

Sein umfangreiches Repertoire ist auch auf CD bzw. DVD dokumentiert.

2020/21

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)