Falk Struckmann

Falk Struckmann

Falk Struckmann wird zu den bedeutendsten Sängern unserer Zeit gezählt.

Zu den Höhepunkten der laufenden Saison zählen seine Auftritte an der Semperoper Dresden als Hagen (Die Götterdämmerung) und an der Staatsoper Hamburg als Rocco (Fidelio) sowie sein Debüt als Alberich im Ring in San Francisco. 16/17 war er u.a. an der Staatsoper Berlin als Pizarro (Fidelio), an der Metropolitan Opera als Rocco (Fidelio) und in Stockholm und Wien als Hagen (Die Götterdämmerung) zu hören. An der Staatsoper Berlin sang er in der Saison 15/16 erstmals alle Bass-Partien im Ring des Nibelungen (Fafner, Hunding und Hagen).

In der Saison 2014/15 gab er sein umjubeltes Debüt als Hagen in der Götterdämmerung an der Wiener Staatsoper, wo er auch als Orest in der Neuproduktion von Elektra zu hören war. Die Saisonen 2012/2013 und 2013/2014 führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera in New York (Otello), an die Wiener Staatsoper (Otello, Tosca, Fidelio, Salome) an die Oper Bilbao (Tosca), die Lyric Opera in Chicago (Otello), die Oper Frankfurt (Lohengrin) und an die Staatsoper Hamburg (Rheingold, Walküre, Siegfried).

Im Frühjahr 2011 und in der Saison 2011/2012 sang er an der Wiener Staatsoper (Tosca, Parsifal, Othello, Salome) und an der Staatsoper Hamburg (Rheingold, Walküre, Siegfried, Palestrina), an der Mailänder Scala den Barak in Frau ohne Schatten und erstmals die Partie des Gurnemanz in einer Neuproduktion des Parsifals an der Nederlandse Opera in Amsterdam unter Ivan Fischer. Im Sommer 2010 stand Falk Struckmann im Fidelio (Don Pizarro) beim Luzern Festival unter Claudio Abbado und beim Musik-Festival Grafenegg auf der Bühne, in derselben Rolle war er 2014 an der Mailänder Scala zu erleben.

In den letzten Jahren war Falk Struckmann verstärkt an der Hamburgischen Staatsoper tätig, wo er die Eröffnungspremiere der Intendanz von Simone Young mit Mathis der Maler sang, später folgte dann der ganze Ring des Nibelungen. An der Staatsoper München sang er in der Neuproduktion Palestrina (ebenfalls unter Simone Young), eine Rolle, die er kurz danach unter Kirill Petrenko in der Inszenierung von Harry Kupfer auch an der Oper Frankfurt und danach wieder an der Staatsoper Hamburg sang. Am Theater an der Wien war er im Freischütz als Kaspar unter Bertrand de Billy in der Inszenierung von Stefan Ruzowitzky zu hören. Diese Rolle verkörperte er 2014 auch an der Staatsoper Berlin.

Er sang bei den Bayreuther Festspielen nach seinem Debüt auch im Ring unter James Levine und 2006 unter Christian Thielemann, sowie in Parsifal. Bei den Salzburger Festspielen war Struckmann sowohl in Tristan und Isolde als auch in Herzog Blaubarts Burg zu hören. In Londons Royal Opera House Covent Garden debütierte er in Parsifal, an der Pariser Oper mit Der fliegende Holländer und am Liceu in Barcelona sang er unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy in Tristan und Isolde und dem Ring.

Geboren in Heilbronn, führte ihn sein Weg von Kiel über Basel schließlich an alle wichtigen Opernhäuser und Festivals der Welt. 1993 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Kurwenal in Heiner Müllers Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. In den folgenden Jahren war die Staatsoper Berlin, die seit 1992 unter Barenboims künstlerischer Leitung steht, das Zentrum seines Wirkens. Er sang dort die Neuproduktionen Der fliegende Holländer, Lohengrin, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Ring des Nibelungen, Parsifal, Fidelio und Elektra. Außerdem hörte man ihn in Salome und Wozzeck. Struckmann debütierte im Laufe der 90er Jahre dann an der Mailänder Scala (Siegfried unter Riccardo Muti), an der New Yorker Met (Wozzeck unter James Levine) und sang zahlreiche Premieren vor allem an der Wiener Staatsoper, darunter Der fliegende Holländer, Lohengrin, Frau ohne Schatten und Otello. Des Weiteren war er in Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Ring des Nibelungen, Parsifal, Fidelio, Wozzeck, Tosca, Carmen und Elektra wiederholt zu hören. Falk Struckmann wurde sowohl zum Kammersänger der Berliner als auch der Wiener Staatsoper ernannt.

Falk Struckmann arbeitet mit nahezu allen bedeutenden Dirigenten und Regisseuren unserer Zeit, und ist auch immer wieder auf den bedeutenden Konzertpodien der Welt zu Gast. Praktisch alle seine Rollen – manche mehrfach – sind auf CD Gesamtaufnahmen und DVD festgehalten.

2017/18

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)