Falk Struckmann

Falk Struckmann

Falk Struckmann zählt zu den bedeutendsten Sängern unserer Zeit.

Die Saison 2018/2019 beginnt für ihn mit der Oper Freischütz, sowohl in der Rolle des Eremiten an der Staatsoper Wien, wie auch als Kaspar an der Staatsoper Berlin. An der Oper Stuttgart ist er in Herzog Blaubarts Burg zu hören. Anschließend singt er Don Pizzaro in Berlin und gibt den Hagen in der Götterdämmerung an der Staatsoper Wien. Im Mai 2019 ist er als Daland im Fliegenden Holländer auch an der Deutschen Oper Berlin zu hören.

Zu den Höhepunkten der Saison 2017/18 zählten seine Auftritte an der Semperoper Dresden als Hagen in der Götterdämmerung unter der Leitung von Christian Thielemann und an der Staatsoper Hamburg als Rocco (Fidelio) sowie sein Debüt als Alberich im Ring in San Francisco. 2016/17 war er u.a. an der Staatsoper Berlin als Pizarro (Fidelio), an der Metropolitan Opera als Rocco (Fidelio) und in Stockholm und Wien als Hagen (Die Götterdämmerung) zu hören. An der Staatsoper Berlin sang er in der Saison 2015/16 erstmals die Bass-Partien in allen 4 Opern im Ring des Nibelungen (Fafner, Hunding und Hagen).

In der Saison 2014/15 gab er sein umjubeltes Debüt als Hagen in der Götterdämmerung an der Wiener Staatsoper, wo er auch als Orest in der Neuproduktion von Elektra zu hören war. Die Saisonen 2012/2013 und 2013/2014 führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera in New York (Jago in Verdis Otello), an die Wiener Staatsoper (Otello, Tosca, Fidelio, Salome) an die Oper Bilbao (Tosca), die Lyric Opera in Chicago (Otello), die Oper Frankfurt (Heinrich im Lohengrin) und an die Staatsoper Hamburg (Wotan/Wanderer Ring unter Simone Young).

Im Frühjahr 2011 und in der Saison 2011/2012 sang er an der Wiener Staatsoper (Tosca, Parsifal, Otello, Salome) und an der Staatsoper Hamburg (Wotan/Wanderer im Ring, Borromeo in Pfizners Palestrina), an der Mailänder Scala den Barak in Frau ohne Schatten und erstmals die Partie des Gurnemanz in einer Neuproduktion des Parsifals an der Nederlandse Opera in Amsterdam. Im Sommer 2010 stand Falk Struckmann im Fidelio (Don Pizarro) beim Luzern Festival unter Claudio Abbado und beim Musik-Festival Grafenegg auf der Bühne, in derselben Rolle war er 2014 an der Mailänder Scala (unter Daniel Barenboim) zu erleben.

2005 bis 2015 war Falk Struckmann auch verstärkt an der Hamburgischen Staatsoper tätig, wo er die Eröffnungspremiere der Intendanz von Simone Young mit Mathis der Maler sang, später folgte dann der gesamte Ring des Nibelungen. An der Staatsoper München sang er in der Neuproduktion Palestrina (ebenfalls unter Simone Young), eine Rolle, die er kurz danach unter Kirill Petrenko in der Inszenierung von Harry Kupfer auch an der Oper Frankfurt und danach wieder an der Staatsoper Hamburg sang. Am Theater an der Wien war er im Freischütz als Kaspar unter Bertrand de Billy zu hören. Diese Rolle verkörperte er 2014 auch an der Staatsoper Berlin.

Er sang bei den Bayreuther Festspielen nach seinem Debüt im Tristan unter Daniel Barenboim 1993 auch im Ring unter James Levine und dann auch 2006 unter Christian Thielemann, sowie in Parsifal. Bei den Salzburger Festspielen war Struckmann sowohl in Tristan und Isolde als auch in Herzog Blaubarts Burg zu hören. In Londons Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Amfortas im Parsifal, an der Pariser Oper mit Der fliegende Holländer und am Liceu in Barcelona sang er unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy in Tristan und Isolde und den Wotan/Wanderer im Ring.

Geboren in Heilbronn, führte ihn sein Weg von Kiel über Basel schließlich an alle wichtigen Opernhäuser und Festivals der Welt. 1993 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Kurwenal in Heiner Müllers Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. In den folgenden Jahren war die Staatsoper Berlin, die seit 1992 unter Barenboims künstlerischer Leitung steht, das Zentrum seines Wirkens. Er sang dort die Neuproduktionen Der fliegende Holländer, Lohengrin, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Ring des Nibelungen, Parsifal, Fidelio und Elektra. Außerdem hörte man ihn in Salome und Wozzeck. Struckmann debütierte im Laufe der 90er Jahre dann an der Mailänder Scala (Siegfried unter Riccardo Muti), an der New Yorker Met (Wozzeck unter James Levine) und sang zahlreiche Premieren vor allem an der Wiener Staatsoper, darunter Der fliegende Holländer, Lohengrin, Frau ohne Schatten und Otello. Des Weiteren war er in Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Ring des Nibelungen, Parsifal, Fidelio, Wozzeck, Tosca, Carmen und Elektra wiederholt zu hören. Falk Struckmann ist sowohl Kammersänger der Berliner als auch der Wiener Staatsoper.

Falk Struckmann arbeitete mit nahezu allen bedeutenden Dirigenten und Regisseuren unserer Zeit und ist auch immer wieder auf den bedeutenden Konzertpodien der Welt zu Gast. Praktisch alle seine Rollen sind auf CD Gesamtaufnahmen und DVD festgehalten.

2018/19

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)