Daniel Schmutzhard

Daniel Schmutzhard war im Sommer 2017 als Fritz Kothner in Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen verpflichtet. Danach wird der Bariton in der kommenden Saison 2017/18 als Papageno in einer Neuproduktion der Zauberflöte am Theater an der Wien zu sehen sein. Er kehrt mit Caroussel an die Wiener Volksoper zurück, um dort den Billy Bigelow zu singen. Außerdem ist er in den Jahreszeiten gemeinsam mit dem Orchestre de Chambre de Paris zu hören. Neben Auftritten an der Oper Frankfurt u.a. in Eugen Onegin und Capriccio führt ihn seine umfangreiche Tätigkeit auch wieder im Jahr 2018 zu den Bayreuther Festspielen.

In der Saison 2016/17 war er als festes Ensemblemitglied der Oper Frankfurt u.a. als Escamillo, Don Giovanni, Nathanael und Onegin zu sehen. Als gefragter Konzertsänger trat er mit den Münchner Philharmonikern anlässlich der Neujahrskonzerte in der 9. Symphonie von Beethoven auf. Unter der Leitung von Kirill Petrenko interpretierte er Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen und sang in Haydns Schöpfung in der umjubelten szenischen Version von La Fura dels Baus im Rahmen einer Europa-Tournee, u.a. in Paris, Wien und der Elbphilharmonie Hamburg.

Im Theater an der Wien war er in der Saison 2015/16 in der Neuproduktion von Capriccio als Olivier zu erleben. Zuvor debütierte Daniel Schmutzhard als Donner (Rheingold) bei den Bayreuther Festspielen und als Albert (Werther) bei den Salzburger Festspielen. Außerdem sang er den Wolfram erstmals an der Vlaamse Opera Gent/Antwerpen in einem von Calixto Bieito inszenierten Tannhäuser. Er debütierte ebenfalls mit den Wiener Philharmonikern in Schuberts Lazarus bei Konzerten in Wien und Rom. Weitere Konzerte führten ihn mit Haydns Jahreszeiten zum Rias Kammerchor in die Berliner Philharmonie, mit Mahlers RückertLiedern zum Orchestre National de Lille und mit Haydns Schöpfung zum Budapester Palace of Arts. Liederabende sang er bei der Schubertiade Hohenems sowie an der Oper Frankfurt.

Seit der Spielzeit 2011/12 ist Daniel Schmutzhard an der Oper Frankfurt u.a. als Guglielmo (Cosi fan tutte), Papageno (Zauberflöte), Conte (Nozze di Figaro), Figaro (Barbiere di Siviglia), Eisenstein (Fledermaus), Marcello (Bohème), Wolfram (Tannhäuser), Heerrufer (Lohengrin), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Albert (Werther) und als Rodrigo (Don Carlo) zu hören. Er gastierte als Sharpless (Madama Butterfly) an der Berliner Staatsoper, sang den Papageno mit René Jacobs in Amsterdam, Brüssel, Rom, Barcelona und Lissabon, nahm die Partie für Harmonia Mundi auf und debütierte als Papageno an der Opéra National de Paris unter Philippe Jordan, an der Bayerischen Staatsoper München und bei den Bregenzer Festspielen. Hochkarätige Konzertverpflichtungen führten den Künstler mit Liederabenden zur Schubertiade Schwarzenberg, ins Wiener und Berliner Konzerthaus sowie nach Verona. Im Leipziger Gewandhaus sang er Orffs Carmina Burana, mit der Dresdner Philharmonie war er unter Bertrand de Billy in Faurés Requiem und unter der Leitung von Tomas Netopil in Rachmaninoffs Die Glocken am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino zu hören.

Die Spielzeit 2010/11 war geprägt von Höhepunkten wie der Uraufführung von Joneleits Metanoia unter Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper, der Zauberflöte bei der Mozartwoche Salzburg, Harlekin in Ariadne auf Naxos an der Wiener Staatsoper und Orffs Carmina Burana sowie Liszts Legende der heiligen Elisabeth im Theater an der Wien. 2010 debütierte er an der Berliner Staatsoper in Agrippina sowie 2008 bei den Salzburger Festspielen, am Theater an der Wien, bei den Tagen der Alten Musik Innsbruck, der Glyndebourne Touring Opera sowie in Aix-en-Provence. Von 2005-2011 war er an der Wiener Volksoper engagiert und Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe.

Daniel Schmutzhard hat neben den genannten Dirigenten und Regisseuren u.a. mit Simon Rattle, Sebastian Weigle, Franz Welser-Möst, Leopold Hager, Ulf Schirmer bzw. Robert Carsen, Jossi Wieler, William Kentridge, Marco Arturo Marelli, Vincent Boussard, Alfred Kirchner, Josef Ernst Köpplinger gearbeitet. Neben seiner Operntätigkeit hat er sich einen ausgezeichneten Namen als Konzertsänger erworben und ist u.a. im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Berliner Philharmonie, Festspielhaus Baden-Baden, Kölner Philharmonie, Salle Pleyel Paris und bei den Salzburger Osterfestspielen aufgetreten.

2017/18

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

www.schmutzhard.com