Allison Oakes

Allison Oakes (c) Fiona MacPherson

 

Allison Oakes konnte in der vergangenen Spielzeit international auf sich aufmerksam machen, als sie kurzfristig die Salome sowohl an der Deutschen Oper Berlin unter Stefan Blunier als auch an der Staatsoper Hamburg unter Kent Nagano übernahm und eine überragende Isolde in einer Neuinszenierung von Tristan und Isolde des Teatro Giuseppe Verdi Trieste sang. Bei den Bayreuther Festspielen war sie 2017 als Gutrune im Ring des Nibelungen unter Marek Janowski verpflichtet. Zu den Engagements der Saison 2017/18 zählen ihr Rollendebüt als Walküre-Brünnhilde bei einer konzertanten Aufführung des 3. Aufzugs in der Berliner Philharmonie sowie ihr Debüt an der Metropolitan Opera New York als Chrysothemis in Elektra. Künftige Projekte umfassen Marietta in der Toten Stadt, ihr Rollendebüt als Ariadne auf Naxos sowie Venus und Elisabeth im Tannhäuser an Häusern wie der Staatsoper Hamburg und der Deutschen Oper Berlin.

In der Bayreuther Ring-Inszenierung von Frank Castorf war sie 2013-2015 unter dem Dirigat von Maestro Kirill Petrenko mit Gerhilde in Die Walküre und Gutrune in Götterdämmerung und Freia in Das Rheingold dabei.

Seit der Spielzeit 2009/2010 singt die in Berlin lebende Sopranistin freischaffend auf internationalen Bühnen. In zurückliegenden Engagements sang Allison Oakes Miss Jessel (The Turn of the Screw) am Teatro La Fenice di Venezia (Dirigent Jeffrey Tate) und an der Oper Frankfurt Rosalinde (Die Fledermaus) als Gast am Staatstheater Darmstadt (Dirigent Constantin Trinks) Elsa (Lohengrin) am Theater Regensburg, Theater Coburg und Theater Basel (Dirigent Axel Kober), Marietta (Die tote Stadt) am Theater Regensburg, Tosca am Theater Münster (Dirigent Fabrizio Ventura), Marschallin (Rosenkavalier) am Tiroler Landestheater Innsbruck, Senta (Der fliegende Holländer) an den Wuppertaler Bühnen, der Boston Lyric Opera und dem Theater St. Gallen Chrysothemis (Elektra) am Theater Regensburg und Staatstheater Nürnberg (Dirigent Marcus Bosch), Marie (Wozzeck) an der Opéra de Dijon mit dem SWR Baden-Baden-Sinfonieorchester (Dirigent Enrico Pomarico), Isolde (Tristan und Isolde) an der Oper Dortmund (Dirigent Gabriel Feltz), Salome am Staatstheater Oldenburg, Theater Münster, Konzert-Theater Bern (Dirigent Kevin John Edusei), Deutsche Oper Berlin (Dirigent Alain Altinoglu), Cape Town Opera (Dirigent Gerard Korsten), Staatsoper Hamburg (Dirigent Kent Nagano).

Direkt nach ihrem Studium wurde Allison Oakes von 2006 bis 2009 als festes Ensemblemitglied an das Staatstheater Darmstadt engagiert. Dort sang sie u.a. mit den Dirigenten Stefan Blunier und Lukas Beikircher Tosca, Leonora (Il trovatore), Margarita (in der europäischen Premiere von Osvaldo Goljovs Stück Ainadamar), Elisabetta (Don Carlos), Marie (Die Verkaufte Braut) und Gräfin (Wiener Blut).

Die Sopranistin nahm erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben teil. Sie gewann unter anderem den 1. Preis, den Orchesterpreis und den Publikumspreis beim Internationalen Lauritz-Melchior Wagner Gesangs-Wettbewerb 2010 im dänischen Aalborg und während ihres Studiums den 1. Preis und einen Publikumspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb Robert-Stolz 2005 in Hamburg.

Allison Oakes, geboren in Großbritannien, schloss zunächst ein Studium der Röntgendiagnostik ab, bevor sie begann, Gesang in Deutschland bei Frau Prof. Gudrun Fischer zu studieren. Das Gesangs-Studium beendete sie mit Diplom und Konzertexamen.

2017/18

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

Nächste Vorstellungen

www.allisonoakes.info