Alexey Neklyudov

Alexey Neklyudov

Der junge Tenor Alexey Neklyudov zählt zu den großen Hoffnungen im lyrischen Tenorfach. Sein Debüt in West-Europa mit dem Nemorino in Elisir d’amore am Badischen Staatstheater Karlsruhe war ein weithin beachteter Erfolg, den er mit seinen Rollendebüts als Tamino (Zauberflöte), Oronte (Alcina) und Percy (Anna Bolena) am selben Haus in der Spielzeit 2017/18 untermauern konnte. Mit dem Moscow Chamber Orchestra unter Stefano Montanari gab er 2018 sein umjubeltes Debüt als Don Ottavio in konzertanten Aufführungen des Don Giovanni in der Tchaikovsky Concert Hall. Zu seinen Verpflichtungen der Saison 2018/19 zählen sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein als Alfredo in La Traviata, eine Neuproduktion von Il viaggio a Reims am Bolshoi Theater Moskau, eine Neuproduktion von Elisir d’amore am Theater St. Gallen sowie – erneut am Bolshoi Moskau – den Lenski in einer Neuproduktion des Eugen Onegin. Diese Partie wird er im Sommer 2019 auch im Rahmen der Bregenzer Festspiele präsentieren. Bereits fixiert sind seine Debüts an der Komischen Oper Berlin sowie an der Oper Zürich.

Der Tenor begann seine künstlerische Ausbildung in Reutow in der Nähe seiner Geburtsstadt Moskau. Es folgte ein Studium am Galina Wischnewskaja Opera Centre Moskau sowie bei Svetlana Nesterenko am Moskauer Gnessin-Institut. Bereits als Student gewann er mehrere Gesangswettbewerbe. 2012 erhielt er ein Stipendium der Russischen Nationalphilharmonie, im Oktober 2013 eines der Müslüm Maqomayev-Stiftung. 2015 nahm er an der Akademie des Festivals in Aix-en-Provence teil.

2010 debütierte Neklyudov mit der Russischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Vladimir Spivakov, der ihn 2013 und 2014 zum Internationalen Musikfestival nach Colmar einlud. Neklyudov arbeitete mit Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Vladimir Fedoseyev, Peter Neumann, Federico Maria Sardelli, Frieder Bernius, Benjamin Pionnier, Fabio Mastrangelo, Dmitri Jurowski und Ken-David Masur.

2013 wurde Neklyudov Ensemblemitglied der Neuen Oper Moskau (Novaya Opera), wo er u. a. Lensky in Tschaikowskys Eugen Onegin, Tebaldo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi, Zar Berendey in Rimsky-Korsakows Schneeflöckchen, Alfredo Germont in Verdis La traviata und Narraboth in Strauss’ Salome sang. 2014 feierte er sein Debüt am Bolschoi-Theater in Moskau als Ferrando in Mozarts Così fan tutte, einer Neuinszenierung von Floris Visser und unter der Musikalischen Leitung von Stefano Montanari. 2015 gastierte er in Tel Aviv als Lykow in Rimsky-Korsakows Die Zarenbraut.

2018/19

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