Alexander Soddy

Alexander Soddy (c) Gerard Collett

Alexander Soddy ist seit 2016/17 Generalmusikdirektor des Nationaltheaters Mannheim und leitet in dieser Saison die Neuproduktionen von Die Meistersinger von Nürnberg und Pelléas et Mélisande, neben Vorstellungen von La Bohème, Fidelio, Salome, Die Liebe zu den Drei Orangen und Parsifal. Er kehrt an die Bayerische Staatsoper mit Zauberflöte und an die Staatsoper Berlin in einem dreiteiligen Ballettabend Sacre (Musik von Strawinsky, Berlioz und Debussy) zurück. Neben den Akademiekonzerten in Mannheim führen ihn Konzertverpflichtungen zum Oregon Symphony (Bruckner und Beethoven), zur Staatsphilharmonie Nürnberg (Elgar und Britten) und zum Niedersächsischen Staatsorchester Hannover (Mendelssohn, Elgar).

In der letzten Saison erfolgten seine erfolgreichen Debüts an der MET (La Bohème), Wiener Staatsoper (Il barbiere di Siviglia), Semperoper in Dresden (Der Freischütz) und English National Opera in London (Midsummer Night’s Dream). Des Weiteren dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper (La Bohème) neben Premieren von Schumanns Genoveva und Verdis Aida in Mannheim.

In der Saison 2015/16 kehrte Alexander Soddy mit Webers Der Freischütz und Die Zauberflöte an die Staatsoper Berlin zurück und dirigierte an der Königlichen Oper Stockholm Madama Butterfly nach seiner erfolgreichen Bohème. An der Oper Köln trat Alexander Soddy das erste Mal mit  La Cenerentola auf und gab zuvor mit La Cenerentola sein Debüt an der Oper Frankfurt.

In der Saison 2012/13 stellte er sich dem Publikum am Stadttheater Klagenfurt mit den Neuproduktionen von Webers Freischütz sowie mit Mozarts Idomeneo vor. In Folge trat er ab der Saison 2013/14 die Position des Chefdirigenten am Stadttheater Klagenfurt an, welche er bis Ende der Saison 2015/2016 behielt und dirigierte u.a.die Neuproduktionen von Rosenkavalier, Macbeth, Die Fledermaus, Cavalleria / Pagliacci und Les Dialogues des Carmelites.   

Von 2010 bis 2012 war er in Hamburg als Kapellmeister engagiert und dirigierte u.a. La Bohème, Rigoletto, Don Giovanni, Bliss, La Traviata und Lucia di Lammermoor. Danach kehrte er als Gast zurück und  dirigierte Die Fledermaus, Don Giovanni und Gounods Faust, sowie eine Neuproduktion von Bizets Carmen.

Zudem gab Alexander Soddy mit Mozarts Zauberflöte sein Debüt sowohl an der Bayerischen Staatsoper München als auch an der Staatsoper Berlin.

Alexander Soddy wurde in Oxford geboren und absolvierte in seiner Heimatstadt zuerst eine Ausbildung als Chorsänger am Magdalen College. Zudem studierte er an der Royal Academy of Music Dirigieren und Gesang und war ein Klavierschüler von Michael Dussek. Im Anschluss studierte er Musikwissenschaft und Analyse an der Cambridge University mit einem Chorstipendium vom Selwyn College. Nach Abschluss des Studiums in 2004 wurde er direkt als Korrepetitor und Dirigent an das National Opera Studio in London engagiert. In dieser Zeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise.

2018/19

 (Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)