Adina Aaron

Adina Aaron

Adina Aaron hat sich durch ihre Auftritte als Tosca, Aida, Leonora, Luisa Miller oder Lady Macbeth an Opernhäusern wie Theater an der Wien, Brüssel, Washington, Marseille, Köln, Stuttgart und bei den Wiesbadener Maifestspielen als eine der vielversprechendsten Spinto-Soprane etabliert. Für ihre Aida in der Neuproduktion an La Monnaie Bruxelles erhielt sie 2017 großartige Kritiken der internationalen Presse. Zu ihren Verpflichtungen der Spielzeit 2017/18 zählen die Produktion von Le dernier jour d‘ un condamné an der Opéra de Marseille an der Seite von Roberto Alagna, ihr Rollendebüt als Norma am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sowie die Amelia in einer Neuproduktion Ballo in Maschera ebenfalls in Wiesbaden.

In der Saison 2015/16 kehrte Adina Aaron an die Oper Köln als Aida und an die Oper Stuttgart als Tosca zurück. Zudem war sie Ende der Saison in Nantes mit dem Verdi Requiem zu hören. Zu Beginn der Spielzeit 2013/14 gab sie ihr Debüt an der Washington National Opera als Leonora in Verdis La forza del destino, welche sie daraufhin auch in Köln verkörperte, gefolgt von The last days of a condemned man in Avignon. Die Saison davor führte sie an die Lyric Opera Chicago, wo sie mit Porgy and Bess ihr Hausdebüt gab, weiters nach Marseille und Wiesbaden mit Tosca, sowie nach Stuttgart mit Luisa Miller. 2012/2013 sang sie Aida am Aalto-Theater in Essen, gab ihr Tosca Debüt an der Oper in Stuttgart und kehrte in Verdi’s Messa da Requiem an das Haus zurück. In Köln war sie in der Spielzeit 2011/12 als Vitellia in La clemenza di Tito sowie in der szenischen Version des Verdi-Requiems zu erleben. In dieser Sopran-Partie war sie auch bereits in Marseille zu hören. An das dortige Opernhaus kehrte sie 2012 als Leonora in Il Trovatore zurück, nachdem sie die Partie auch an der Oper von Avignon gesungen hat. Die Oper von Montreál hat sie ebenfalls für diese Rolle engagiert. Zu den Engagements der Saison 2009/10 zählten die Mimi in La Bohème sowie die Elisabetta in Don Carlo in Tel Aviv. Außerdem war sie als Tosca beim Salerno Festival in Frankreich, als Alice Ford in Falstaff und als Amelia in Ballo in Maschera, sowie in der weiblichen Hauptpartie in Treemonisha am Théâtre du Châtelet Paris zu hören

Zurückliegende Verpflichtungen führten die Sopranistin mit konzertanten Aufführungen von Gershwin’s Porgy and Bess nach Mailand, als Amelia in Un Ballo in Maschera nach Erfurt sowie als Trovatore-Leonora an die Anchorage Opera. Als Aida debütierte sie an der Opéra Royal de Wallonie in Liège und sang die Fiordiligi in Cosi fan tutte an der Israeli Opera. In Franco Zeffirellis Neuinszenierung der Aida sang sie die Titelpartie bei der Fondazione Arturo Toscanini Busseto. Die Produktion wurde von der RAI europaweit übertragen und bei TDK als DVD veröffentlicht.

Zu Adina Aarons Repertoire zählen neben den genannten Partien die Donna Anna in Don Giovanni, die Contessa in Le Nozze de Figaro, Rosalinde in Die Fledermaus, Dido in Purcells Dido and Aeneas, Carlisle Floyd in Susannah, Micaela in Carmen, Sister Rose in Dead Man Walking, Musetta in La Boheme und Liu in Turandot. Das Konzertrepertoire umfasst Strauss‘ Vier letzte Lieder, Beethovens Symphonie Nr. 9, Barbers Knoxville Summer of 1915, Messen von Beethoven und Mozart sowie Berlioz‘ Les Nuits d‘ Été, u.a.

Adina Aaron machte den Bachelor of Music in Gesang an der Florida International University und ihren Master of Music am Boston Conservatory.

2017/2018

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)