ADELA ZAHARIA

Die rumänische Sopranistin Adela Zaharia ist Gewinnerin des Ersten Preises des Operalia Wettbewerbs 2017 und wird spätestens seitdem als große Entdeckung gefeiert.

Die Spielzeit 20/21 beginnt für Adela Zaharia mit der Uraufführung der 7 Deaths of Maria Callas von Marina Abramovic unter der Leitung von Yoel Gamzou an der Bayerischen Staatsoper. Im Herbst wird sie im coronabedingt geänderten Spielplan der Deutschen Oper am Rhein in mehreren Konzerten zu erleben sein. Als Donna Anna wird sie am Teatro Real in Madrid auftreten. Mit dem Münchner Rundfunkorchester wird sie Giulietta in Bellinis I Capuleti e i Montecchi singen. Weitere Vorstellungen des Callas-Projekts schließen sich an der Deutschen Oper Berlin an, bevor sie als Lucia di Lammermoor in Düsseldorf und München eine ihrer Paraderollen präsentieren wird. Als Donna Anna wird sie ihr Hausdebüt am Royal Opera House in London geben.

Für Aufsehen sorgte Adela Zaharia in der vergangenen Spielzeit mit ihrem Rollendebüt der Elvira in einer Neuproduktion I Puritani an der Deutschen Oper am Rhein. Auch als Violetta wurde sie wieder stürmisch gefeiert.

Bereits in den Spielzeiten zuvor konnte Adela Zaharia ihrer Karriere durch entscheidende Haus- und Rollendebüts wichtige Impulse geben: Sie sang die Violetta in La Traviata an der Los Angeles Opera unter James Conlon, nachdem sie die Partie an der Deutschen Oper am Rhein, der sie weiterhin als festes Ensemblemitglied verbunden ist, erstmals vorgestellt und dort auch ihr Debüt als Maria Stuarda gegeben hat. In Düsseldorf sang sie außerdem Konstanze, Donna Anna, Gilda und die Titelpartie in Langes Schneekönigin. Sie debütierte mit Lucia di Lammermoor an der Bayerischen Staatsoper und wurde umgehend für die Angelica in Haydns Orlando Paladino wieder eingeladen. Ihr Nordamerika-Debüt als Gilda in Rigoletto feierte sie erfolgreich an der Los Angeles Opera. Mit der Komischen Oper Berlin gastierte sie als Pamina in Japan. Konzert-Highlights umfassen ihr Debüt bei den BBC Proms mit dem Liverpool Philharmonic Orchestra und der Weltpremiere von Iain Bell’s Aurora, dessen Wahnsinnsszene aus A Harlot’s Progress sie beim Enescu Festival vorstellte. Ein Konzert mit Mozartarien an der Seite von Placido Domingo führte sie nach Prag sowie Gastspiele als Solistin der Deutschen Oper am Rhein nach Barcelona und Moskau. In Barrie Koskys Produktion der Zauberflöte gab sie ihre Debüts am Gran Teatre del Liceu, am Bolshoi Theater, beim Edinburgh International Festival und am Grand Theater Shanghai.

2012 wurde Adela Zaharia mit dem Grand Prix des Haricleea Darclée International Competition ausgezeichnet.

2020/21

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)